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Zielsetzung des Regionalprojektes ist es, die kulturelle Vielfalt der im Triestingtal lebenden Personen hervorzuheben und positive Begegnung zu ermöglichen. Das Projekt, das in Kooperation mit GR Resmiye Öztürk aus Berndorf statt findet, wird über den Kleinregionsfond zu 50% gefördert.
Folgende Veranstaltungen fanden bereits statt:
Alltags- Rassismus- Ausstellung: 2 Wochen lang war der Pfarrsaal Hirtenberg Ort der Alltags- Rassismus- Ausstellung, die von der MOJA WR. Neudorf übernommen und erweitert wurde. Die Ausstellung konnte täglich von Schulen der Region besucht werden und wurde sehr gut angenommen. Die MitarbeiterInnen von T.A.N.D.E.M. boten Workshops zum Thema Ausgrenzung im Alltag, Rassismus und Zivilcourage für Schulklassen an. Eine Nachbesprechung fand zusätzlich in einigen Schulklassen im Anschluss der Ausstellung direkt in den Schulen statt.
Die öffentliche Veranstaltung am 10. März wurde u.a. auch von der Mobilen Jugendarbeit Baden – Fachlicher Leiter DSA Mario David, besucht, die einige Bilder zur Ausstellung ergänzte und Materialien zur Verfügung stellte.

ERFOLGREICHE AUFFÜHRUNG DES INTERKULTTHEATERS
„DERWISCH erzählt 5 – Östlich der Sonne, westlich des Mondes“
SAMSTAG 18. JUNI 2011 in LEOBERSDORF

Am 18. Juni luden GR Resmiye Öztürk und Sabine Wolf, M.S.M. / Jugendinitiative Triestingtal zu einer Theateraufführung voller Poesie und Fantasie im Leobersdorfer Volksheim ein.
„ Derwisch erzählt 5“ war die 3. Veranstaltung im Rahmen des Projektes „ Verschiedene Herkunft- gemeinsame Zukunft!“, die nach dem Gesundheitsförderungsseminar für Frauen im März und dem Muttertagsfrühstück im Mai statt gefunden hat und das Ziel verfolgt den interkulturellen Dialog in der Region Triestingtal zu fördern.
Am 18. Juni konnte nun der Schauspieler und Regisseur Aret G. Aleksanyan und sein Team im Leobersdorfer Volksheim über 70 Gästen aus dem Triestingtal begrüßen.
Die Jugendinitiative freuten sich insbesondere über die Tatsache, dass es durch die Aufführung des Interkulttheaters gelang nicht nur verschiedene Altersgruppen, sondern vorallem auch verschiedene Kulturen und Nationalitäten aus der Region anzusprechen.
U.a. nahmen auch Bürgermeisterin Gisela Strobl aus Hirtenberg und Vizebürgermeisterin Elisabeth Roggenland aus Günselsdorf an der Veranstaltung teil.
Zu hören gab es Geschichten über Integration und die Begegnung fremder Kulturen, die auf amüsante, aber auch zum Nachdenken anregende Weise dargebracht wurden. Begleitet wurden die Szenen von der Tänzerin Mandana Alavia Kia.
In der Pause wurden die BesucherInnen mit einem großen Büfett aus verschiedensten selbstgemachten Köstlichkeiten der türkischen Küche verwöhnt.
Im Rahmen des Regionalprojektes sind für den Herbst ein weiteres Gesundheitsförderungsseminar und ein Ausflug geplant.
Folgende Projektteile finden noch bis Ende des Jahres 2011 statt:
Aktuell arbeitet die Mobile Jugendarbeit an einem Film „Jugendcooltouren“, der über 40 Jugendlichen aus der Region aktiv mit einbindet. Ziel des Filmes ist es die unterschiedlichen Jugendkulturen sowie die kulturelle Vielfalt im Triestingtal aufzeigen. Er soll Einblicke in die Verschiedenheiten und auch in die nicht auf den ersten Blick ersichtlichen „Ähnlichkeiten bzw. Gleichheiten“ geben. Der Frage – was bedeutet Heimat für mich, wird ebenfalls nachgegangen. Ziel ist auch das Kennenlernen der Kultur um Berührungsängste zu lösen.
Zusätzlich findet eine kleine Studie in Kooperation mit der Wirtschaftshauptschule 1 in Berndorf und dem Institut für Soziologie der Universität Wien zum Thema „ Was bedeutet Heimat für dich?“ statt, sowie wird ein Bildband zum Thema Freundschaft und Miteinander in Kooperation der Fotographien Michaela Bruckmüller erstellt.
Abschlussveranstaltung: 17. November 2011, Volksheim St. Veit |